Eine multiperspektivische Studie zu den Deutschförderklassen II (MULTI-PERS II)
Das Projekt
Die Studie MULTI-PERS II knüpft an die Vorgängerstudie MULTI-PERS I an, die unter anderem gezeigt hat, dass die gesetzlich vorgesehenen Fördermaßnahmen an Schulen höchst uneinheitlich umgesetzt werden und dass sich viele der angenommen negativen Effekte, wie beispielsweise Schullaufbahnverluste oder fehlende soziale Inklusion, in der Praxis tatsächlich zeigen.
Aufbauend darauf untersucht MULTI-PERS II, wie sich unterschiedliche Deutschfördermaßnahmen langfristig auf die schulische, sprachliche und soziale Entwicklung von Kindern auswirken. Im Mittelpunkt stehen die Perspektiven verschiedener Stakeholder und die Frage, unter welchen Bedingungen Sprachförderung gelingen kann.
Leitende Forschungsfragen
Im Mittelpunkt stehen die Perspektiven verschiedener Stakeholder – und die Frage, unter welchen Bedingungen Sprachförderung gelingen kann. Gefragt wird unter anderem:
- Wie nehmen Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte das soziale Miteinander, das akademische Selbstkonzept, das schulische Wohlbefinden und die sprachliche Entwicklung wahr?
- Welche Bildungs- und Zukunftsperspektiven eröffnen sich aus Sicht der Schüler*innen selbst – und welche Wünsche formulieren Eltern und Lehrkräfte?
- Wie bewerten Lehrpersonen, Schulleitungen und Stakeholder die bisherige Umsetzung der Fördermaßnahme – und welche Ideen und Ansätze zur Weiterentwicklung von Sprachförderung ergeben sich daraus?
- Wie verändern sich diese Wahrnehmungen und Erfahrungen im Zeitverlauf?
Fördergeber
FWF Österreichischer Wissenschaftsfonds | Projektnummer: P 35113 | Förder-DOI: 10.55776/PAT3380124